Blick aus dem Fischerdorf Kaminke auf das Stettiner Haff.
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Der kleine Ort Kamminke zählt zu den ältesten Fischerdörfern auf der Insel Usedom und liegt direkt am Nordufer des Stettiner Haffs, also auf der Südseite von Usedom, unmittelbar an der Grenze zu Polen, welche direkt am östlichen Ortsrand verläuft.
Zu den Sehenswürdigkeiten in Kamminke zählen natürlich die vielen reetgedeckten Häuser, der Hafen und die Steilküste, aber auch die Gedenkstätte Golm, einer der größten Kriegsopferfriedhöfe in Deutschland.
Nach dem Bombenangriff während des Zweiten Weltkrieges auf die nahegelegene Stadt Swinemünde am 12. März 1945 wurden zwischen 6.000 und 14.000 Opfer, meist gerade angekommene vor der Sowjetarmee ausweichende Flüchtende aus Ostpreußen, in Massengräbern auf dem Golm bestattet. Davor war der Ort bereits als Soldatenfriedhof genutzt wurde. Seit dieser Zeit ist der Golm eine der größten Kriegsgräberstätten in Deutschland und die größte Gedenkstätte dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern.“ (Quelle: Wikipedia)
Der Golm ist mit seinen 69 Metern Höhe die größte Erhebung auf der Insel Usedom und bietet eine weite Aussicht bis nach Swinemünde. Aufgrund seines ausgedehnten Buchenwalds mit der wertvollen Flora und Fauna wurde der Golm 1967 mit seiner unmittelbaren Umgebung zum Naturschutzgebiet erklärt. Es gibt dort beispielsweise Wanderfalken, Seeadler, Wespenbussarde, Wiedehopfen und Raufußkauze.



















